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Direktansprache: Wie aus einem ersten Anruf eine Besetzung wird.

Porträt Tatjana Kellerhoff

Tatjana Kellerhoff

Oktober 2026 · 2 Min. Lesezeit

Die meisten Führungskräfte, die wir für unsere Mandanten gewinnen, waren zum Zeitpunkt unseres ersten Anrufs nicht auf der Suche. Warum sie trotzdem zuhören, und was ein gutes erstes Gespräch ausmacht.

Kurz gesagt

  • Direktansprache erreicht Menschen, die erfolgreich in Verantwortung stehen.
  • Entscheidend ist der erste Kontakt: diskret, gut vorbereitet und mit einem echten Anlass.
  • Vertrauen entsteht, wenn Kandidaten früh und offen informiert werden.
Eine Mitarbeiterin von KON-PART im Telefongespräch an ihrem Schreibtisch

Vor dem ersten Wort: Research

Eine gute Direktansprache beginnt lange vor dem Telefonat. Unser Research-Team identifiziert die Unternehmen, in denen vergleichbare Aufgaben gelöst werden, und die Menschen, die dort Verantwortung tragen. Erst wenn klar ist, warum eine Person für die Position interessant sein könnte, greifen wir zum Telefon.

Der erste Anruf

Das erste Gespräch ist kurz. Es dient nicht dazu, jemanden zu überzeugen, sondern ihm eine Entscheidung zu ermöglichen: Möchte er mehr erfahren? Dafür benötigt er drei Dinge: einen nachvollziehbaren Grund, warum wir gerade ihn ansprechen, ein ehrliches Bild der Aufgabe und die Gewissheit, dass das Gespräch vertraulich bleibt.

Auf Wunsch unserer Mandanten nennen wir das Unternehmen erst später, im persönlichen Gespräch. Auch der Vergütungsrahmen gehört früh auf den Tisch. Niemand investiert gern Zeit in einen Prozess, dessen Ergebnis von Anfang an nicht passen kann.

Ein gutes erstes Gespräch ist auch dann ein Gewinn, wenn die Antwort Nein lautet.

Vom Interesse zur Entscheidung

Wer mehr erfahren möchte, lernt die Aufgabe in einem ausführlichen persönlichen Gespräch kennen. Wir beurteilen die Eignung strukturiert, im Bewerber-Audit mit 114 Kriterien und auf Wunsch ergänzt durch eine wissenschaftlich fundierte Eignungsdiagnostik. Unsere Mandanten lernen anschließend nur Kandidaten kennen, die uns überzeugt haben.

Die Begleitung endet nicht mit der Vertragsunterschrift. Gerade in den ersten Monaten im neuen Unternehmen bleiben wir Ansprechpartner für beide Seiten.

Warum Kandidaten zuhören

Erfolgreiche Führungskräfte werden häufig angesprochen. Sie hören dennoch zu, wenn eine Ansprache gut vorbereitet ist, ihre Situation respektiert und eine echte Perspektive bietet. Viele unserer Gespräche führen nicht sofort zu einem Wechsel, aber zu einer Beziehung, die über Jahre trägt.

Tatjana Kellerhoff

Über die Autorin

Tatjana Kellerhoff

Leitet den Bereich Ident & Research am Standort Lippstadt und steuert Recherche und Direktansprache für alle Mandate von KON-PART.

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